© HVV Pivitsheide V.L. e.V. - 2018
Mühlenteichfest 2019
Heimat-und Verkehrsverein
Pivitsheide V.L. e.V.

  Mühlenteichfest – Tag des Ehrenamtes

Chris-Dore Richter, Rüdiger Scheuß und Horst Meier übernahmen es, vier Personen, die von ihren Vereinen vorgeschlagen wurden im Rahmen des „Tags des Ehrenamtes 2019“ zu ehren. Dieser Tag entstammt einer Idee der „Interessengemeinschaft der Kur- und Verkehrsvereine“ (IGM) in Detmold, mit Unterstützung durch die Stadt und wird im Wechsel von den Mitgliedsvereinen durchgeführt. Über eine Ehrenurkunde, Theaterkarten, Eintrittskarten für die Veranstaltung „Pferdestark“ von der Stadt Detmold einem Gutschein nach Wahl vom HVV und einem großen Dankeschön konnten sich diese „Ehrenamtlichen“ freuen. Brigitte Diekhof, Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und Leiterin der Tagesstätte in Pivitsheide in Personalunion, ist kreativer und organisatorischer „Kopf“ in dem Haus an der Oerlinghauser    Straße 101. Mit viel Gespür für aktuell und interessante Themen organsiert sie Vorträge über die Altenpflege, behindertengerechtes Wohnen, den Umgang mit Hörgeräten aber auch über Reiseberichte. Eine Vielzahl von Fahrten und Veranstaltung sind fester Bestandteil im Jahreskalender. Ob es zum Spargel- oder Grünkohlessen geht, Besuch von Karnevalsveranstaltungen, eine Weserfahrt, Weihnachtsfeier, Osterkaffeetrinken, Sommer- und Herbstfest u.a. mit Pickertessen und einige mehr, sind stets gut besuchte Termine. Alle zwei Wochen wird sich zum Spielen oder aber Stricken getroffen. Monatlicher Höhepunkt ist das „Frühstücksbuffet“. Darauf freuen sich die rund fünfzig Gäste. Bei dieser Zahl sind die Kapazitäten fast ausgereizt. Das Team um Brigitte Diekhof zaubert stets ein mehrere Sterne verdächtiges Angebot auf die Tische. Sie hat vor 10 Jahren das „Zwetschgenkuchenessen“ ins Leben gerufen. Es erinnert an die ehemalige, weit über Pivitsheide hinaus bekannte, „Zwetschgenkirmes. Selbstverständlich sind für sie auch die zahlreichen Geburtstags- und Krankenbesuche. Zurzeit laufen die Vorbereitungen für die Feier zum 50-jährigem Bestehen der AWO am 16.November 2016. Unermüdlich ist sie auch bestrebt, neue Mitglieder zu werben, die Lust haben, dienstags und donnerstags Nachmittag in die Begegnungsstätte zu kommen. Kurt Meier, ein „Pivitsheider Urgestein“, rührt in mehreren „Pötten“. Seit Mai 1952 ist er Mitglied im Mandolinenorchester Pivitsheide. Dreißig Jahre war er Unterkassierer bzw. Kassierer des Vereins. Das bedeutete, Sonntagsmorgen mit dem Fahrrad los und die Beiträge bar kassieren. Das waren kommunikative „Geldgeschäfte“. Als er sich 1969 als Schlosser selbstständig machte trat er in die zweite Reihe zurück. Im selben Jahr wurde er für seine Verdienste um den Verein zum Ehrenmitglied ernannt. „Krömmel“, wie der Geehrte in Pivitsheide auch genannt wird, war als „Handwerker für alle Fälle“ dann zur Stelle, wenn es galt für Vereine etwas zu reparieren, sei es Treppengeländer im Vereinshaus, oder im Freibad „Fischerteich“. Als Organisator der Wochentouren für die „Mittwochsradler“, ist er auch im Turnverein 09 tätig. Sichtbar ist sein Wirken am „Pivitsheider Tor“. Dort sorgt er mit selbstgezogenen Blumen im Blumenbeet für eine farbenfrohe Pracht.Der Mann, für den es „Geht nicht, gibt’s nicht“ und für den das „Glas immer halbvoll und niemals halbleer ist“ kann als beispielhaft für ehrenamtliche Arbeit angesehen werden. Wolfgang Reich, „Allrounder“ im Posaunenchor Pivitsheide ist seit seinem neunten Lebensjahr musikalisch aktiv. Seit seinem berufsbedingten Umzug nach Pivitsheide, ist er im hiesigen Posaunenchor aktiv. Das Flügelhorn spielende Wolfgang Reich übernahm daneben einige Funktionen, die da sind: Mitglied im CVJM-Vorstand, Vertreter des Chores im kirchenmusikalischen Ausschuss des Kirchenvorstandes Pivitsheide und Vertretung des Chores in überörtlichen Gremien. Darüber hinaus kümmert er sich um die Finanzen, Zuschüsse, Abrechnung der Honorarkräfte und plant und organisiert Fahrten des Chores z. B. nach Schweden, Schottland, Hartz etc. Ein Blick in den Terminkalender des Chores macht deutlich, hier ist von allen Beteiligten großes ehrenamtliches Engagement erforderlich, um so erfolgreich bestehen zu können. Jörg Haustein, Vorsitzender des Fördervereins Freibad „Fischerteich“ gehört sei 16 Jahren dem Verein an. 2002 gab es nicht genügend Freiwillige, die als Vorstand den Verein führen wollten, der die Existenz des Freibades sichern konnte. Das übernahmen dann nach dem Motto, „Sechs Freunde wollen wir sein“. Nach mehreren Jahren als zweiter stellvertretende Vorsitzender wurde er 2015 zum Vorsitzenden gewählt. Viele Umbau und Renovierungsarbeiten fallen in seine Amtszeit. Er sorgte dafür, dass die Damen- und Herrenduschen, die Neugestaltung der Beckenumrandung nebst der Pflasterung und Begrünung neugestaltet wurden. Dabei und bei der Aufstellung des neuen Klettergerüstes hat er selbst „Hand angelegt“. Mit unermüdlichem Einsatz hat der Geehrte dafür gesorgt, dass das „Fischerteichfest“, mit großer Unterstützung verschiedener ortsansässiger Vereine, zum wichtigsten Fest jeder Saison wurde. Daneben sorgen verschiedene Events wie das Abendschwimmen, Karaoke Party oder das „Totenkopfschwimmen“ stets Angebote zur Verfügung stehen, die Vereinsmitglieder und Gästen zufriedenstellen.
Text: Gerd Kaulvers Fotos: Gerd Kaulvers